In unregelmäßigen Abständen erscheint die MAULhURE:
Eine Art Literaturmagazin, herausgegeben von Urs Böke, Jerk Götterwind und mir. Unter tatkräftiger Mitarbeit von Roland Adelmann und seinem Verlag Rodneys Underground Press.

Exzellente Texte jenseits des Mainstreams.

Ich muss allerdings gestehen, dass meine Mitarbeit oft unter gesundheitlichen, organisatorischen oder computerabstürzenden Gründen leidete...

„Die Maulhure ist der ausgestreckte Mittelfinger gegen die gruppe 47, denn hier ist niemand akademisch, sondern vom Leben gebildet.“

Mit den Worten von Carsten Buchholz:

Maulhure #4 erschienen

Die Maulhure #4 ist erschienen. Die sporadisch erscheinende Literaturzeitschrift versammelt mehr oder weniger regelmäßig die wohl die spannendsten deutschen Straßen-, Hinterhof-, Kneipen- und Subkultur- Poeten Deutschlands zur Werksschau.

 

29 widerspenstige Autoren, 12 eckige (Bruch-)Stücke Prosa, 43 sperrige Gedichte - zum Preis von 7,95 Euro. Damit hat sich die Zahl der Autoren mit dieser Ausgabe der Maulhure erweitert, und auch das Spektrum an Texten ist breiter geworden.

 

Auch diese Maulhure  ist jedenfalls nichts für Minderjährige und empfindliche Gemüter. Wieder dreht sich die Mehrheit der Texte um Alk & Auflehnung, Sex und Suizid, Rebellion & Verzweiflung, Tod & Liebe, Banalität & Brutalität, Wut & Zärtlichkeit  Und die mehr oder weniger gelungene Kombination dieser Dinge zu einem Gesamtkunstwerk namens marginale Randexistenz.

 

Sie versammelt AutorInnen, die maximal ein Hartz IV Stipendium genießen und sich ohne Buch-Vorschuss und Steuer-Subventionen betrinken müssen, wenn Kunst oder Leben das erfordern. Echte Lyrik entsteht eben nicht am aufgeräumten Schreibtisch, sondern da, wo die Emotionen hochschlagen.

 

So darf sich die Maulhure glücklich schätzen, eben solche Autoren zu präsentieren, die zu eckig sind, um im konventionellen Literaturbetrieb auf Liebe zu stoßen. Texte, die jeder kommerziell denkende Verlag als „kommerzieller Selbstmord“ ablehnen würde. Nicht weil sie schlecht sind- sondern allein, weil sie den Anforderungen des Marktes nicht entsprechen - weder in Form noch Inhalte den Erwartungen des zahlungskräftigen und kulturbeflissenen Bürgertums befriedigen.

 

Die drei Herausgeber sind selbst Prototypen dieses unangepassten Wiederwillens gegen den herkömmlichen Literaturbetrieb: Herrmann Borgerding, fluchender alter Mann, der Tod & Krebs von der Schippe sprang; Jerk Götterwind, Zivilisations-verachtender Punk- und Experimental-Musiker, dem Texte und Hunde mehr bedeuten als Menschen; und Urs Böke, dichtender Tischler mit Vorliebe für unangepasste Ratten. Gemeinsam geben sie dem literarischen Widerwillen einen Raum neben dem kommerziellen, glatt gebürsteten Literaturbetrieb der Hochschul-Seminare, Stipendien und Preisgelder.

 

Herausgeber Urs Böke unterstreicht die anti-intellektuelle Einstellung: „Die Maulhure ist der ausgestreckte Mittelfinger gegen die gruppe 47, denn hier ist niemand akademisch, sondern vom Leben gebildet.“

 

Wer wissen will, was echte Lyrik ist, der kann die Maulhure nicht länger ignorieren.

 

Bestellung direkt beim Verlag:  http://www.undergroundpress.de/rup_vertrieb/rup_vertrieb.html

 

Pressekontakt: Rodneys Underground Press, Roland Adelmann

Hermann Borgerding:

 

Dichter, Schreiberling, Mensch, Mann.

 

Hofnarr, Gaukler, Barde, Sänger.

 

Gefühlsanarchist.


Fühlender. Leidender.

Liebender.


Rock'n'Roll !!!

Punk, Blues, n Folk


Noch Überlebender.